Curriculum vitae
(c) 2015 Fahmy Aboulenein-Djamshidian
Über mich
Ich wurde 1973 als Sohn einer Niederösterreicherin und eines Ägypters in Wien geboren.
Ich besuchte die öffentliche Schule, maturierte und schloss mein Medizinstudium in Wien ab.
Bereits während meines Medizinstudiums begannen meine Lehrtätigkeiten am Institut für Anatomie und am Institut für Histologie und Embryologie, die die Grundlage für meine spätere wissenschaftliche und klinische Karriere sein sollten.
klinisch-wissenschaftliche Tätigkeit
Meine wissenschaftliche Tätigkeit begann postgraduell am renommierten Zentrum für Hirnforschung der Medizinischen Universität Wien an der Abteilung für Neuroimmunologie bei Univ. Prof. Dr. Hans Lassmann.
Ich setzte diese im SMZ-Ost (jetzt Klinik Donaustadt) – einem großen Schwerpunktspital mit einem der größten Einzugsgebiete Österreichs neben meiner klinischen Tätigkeit an der Abteilung für Neurologie bei Univ. Prof. Dr. Wolfgang Kristoferitsch fort.
Dort konnte ich in intensiver Arbeit Erfahrungen im breiten Feld der Neurologie, vor allem auch in der Akut-Neurologie, sammeln und meinen klinischen Blick schulen.
Beides ist neben der klinisch-wissenschaftlichen Tätigkeit für die weitere Spezialisierung innerhalb der Neurologie Grundvoraussetzung.
Wichtige Eckpunkte meiner Karriere
- Über 40 Publikationen in internationalen Wissenschaftsjournalen
- 2011 Habilitation zum Dozenten der Neurologie an der Medizinischen Universität Wien
- (ehemaliger) Leiter der Entzündungsambulanz bzw. MS-Ambulanz im SMZ-Ost (eine der größten Entzündungs- bzw. MS-Ambulanzen Österreichs)
- Anhaltende klinisch-wissenschaftliche unabhängige Forschung und universitäre Lehre an der Medizinischen Universität Wien
- Zahlreiche international anerkannte nationale und internationale Kooperationen
- bis 2017 Vorstandsmitglied der Forschungsförderungsgesellschaft der Multiple Sklerose Gesellschaft Wien
- 2018 Beeidigung zum allgemein beeideten und gerichtlich zertifizierten Sachverständigen für Neurologie
- 2020 Ernennung zum Universitätsprofessor für Neurologie (Medizinischen Universität Wien)
Wissenschaftspreise
- Wissenschaftspreis für Multiple-Sklerose-Forschung der Universität Göttingen, Deutschland
- Forschungsförderungspreis der Erste Bank der österreichischen Sparkassen AG, Österreich
- Wissenschaftspreis der Österreichischen Gesellschaft für Neurologie, Linz, Österreich
- Preis der Österreichischen Gesellschaft für Medizinrecht
Was aus Eckdaten nicht so leicht herausgelesen werden kann:
Neurochirurgie
Ich verbrachte zwei Jahre während meines Studiums auf dem Institut für Anatomie, da mich auch die Chirurgie, insbesondere die Neurochirurgie, interessierte.
Später – im Rahmen meiner klinischen Ausbildung – konnte ich fast ein Jahr auf der Neurochirurgie arbeiten und hätte die Laufbahn eines Neurochirurgen einschlagen können. Nichtsdestotrotz blieb ich der Neurologie treu. Die Zeit auf der Neurochirurgie konnte aber mein Verständnis für Krankheiten im Überschneidungsbereich der Neurologie und Neurochirurgie maßgeblich verbessern. Von der Aufnahme über den Operationssaal bis hin zur Intensivstation und Entlassung lernte ich viele Krankheitsbilder wie Bandscheibenvorfälle, Spinalkanalengesyndrome, Tumoren, Hirnblutungen, Subdural- und Epiduralhämatome und Normdruckhydrocephalus-Syndrom (NPH) von der Sicht der Neurochirurgie kennen, wie es ein Lehrbuch nie vermitteln kann.
Psychiatrie
Auch ein Jahr auf der Akut-Psychiatrie (und auch Subakut und Geronto-Psychiatrie) zog mich in den Bann.
Meine klinische Tätigkeit auf der Psychiatrie prägte mein Verständnis von Geist und Körper, die so viele Menschen gerne trennen, obwohl sie nicht zu trennen sind.
Dabei sind unser Geist und unser Körper untrennbar miteinander verbunden, wie schon aus dem alten Sprichwort mens sana in corpore sano seit Jahrtausenden bekannt ist.
mens sana in corpore sano
Wissenschaft
Ich betrieb und betreibe Wissenschaft aus einer tiefen Neugierde heraus, Dinge begreifen zu wollen und im Zusammenhang sehen zu wollen.
Die Form bestimmt die Funktion und umgekehrt bestimmt die Funktion die Form.
Auf einem Sessel können wir sitzen und aus einem Glas können wir trinken und nicht umgekehrt, wie wir schon als Kinder erfahren und lernen und als nichts Besonderes mehr sehen. Es ist einfach so.
So banal wie dies klingt, gilt dies auch für jede biologische Struktur bis in die Molekularbiologie hinein, auch wenn wir dies aufgrund der Vielfalt und Komplexität der Natur nicht sehen können und vielleicht auch noch nicht einmal verstehen können.
So war das erste Lehrbuch, das ich mir in meinem Studium kaufte und verschlang, ein Buch über die Histologie des Menschen – über den Feinbau der menschlichen Gewebe. Viele weitere Bücher und auch ein Mikroskop folgten. Letztendlich sollte die Histologie der Beginn meiner wissenschaftlichen Karriere sein.
Weitere Informationen finden Sie unter bzw. Plattformen wären der Praxisplan der Wiener Ärztekammer, Docfinder oder Doctify
Ferner auch: Researchgate.com oder Loop.